Republik Repair 2013

freitext berichtte bereits 2013 über die Reparationsforderungen von Namibia an Deutschland im Zusammenhang mit der Rückgabe von Schädeln und Gebeinen. Pressespiegel aus Ausgabe 19.

Im Ballhaus Naunynstraße ist die Kiez-Monatsschau diesen Herbst unter dem Titel Republik Repair mit dem Thema beschäftigt, als nächstes im November.

 

»Reconciliation minus justice equals evil« (Job Shipululo Amupanda, New Era am 05.10.2012, S. 21)

           Versöhnung – Gerechtigkeit = schlecht

Zusammengestellt und kommentiert von Sophie Elmenthaler

Ende September letzten Jahres reiste eine hochrangige, 73-köpfige Delegation aus Namibia auf eigene Kosten nach Berlin, um elf Nama- und neun Herero-Schädel entgegenzunehmen. Diese waren Anfang des letzten Jahrhunderts aus damals Deutsch-Südwestafrika nach Deutschland entwendet worden, um rassebiologische Forschungen an ihnen durchzuführen oder sie als Trophäen zu behalten.

Nachdem die Truppen der Herero, Nama, Damara und San Widerstand gegen die deutsche Kolonisation ihres Landes geleistet hatten, wurden sie Opfer des ersten Genozids des 20. Jahrhunderts: Die deutschen Kolonialtruppen schlachteten auf Befehl Lothar von Trothas zehntausende Menschen ab, trieben sie zum Verdursten in die Wüste oder steckten sie in Konzentrationslager. Rund sechzig Prozent der Herero und fünfzig Prozent der Nama wurden getötet, insgesamt über 50.000 Menschen.

Viele Körperteile der Getöteten wurden damals direkt in Formaldehyd eingelegt oder in den Lagern von den Gefangenen weiterverarbeitet. Sie mussten die Köpfe ihrer Angehörigen, Freunde und Landsleute kochen und mit Glasscherben häuten. Dann wurden die Schädel gewinnbringend nach Deutschland verschifft und unter Sammler/innen und Universitäten aufgeteilt. Die betreffenden zwanzig Schädel lagen bis letztes Jahr in Charité und konnten nach Untersuchungen zweifelsfrei den Herero und Nama zugeordnet werden.

Während die Bedeutung der Rückgabe für die Nachfahr/innen der Opfer kaum unterschätzt werden kann, ließ die deutsche Regierung das Ereignis weitgehend unter den Tisch fallen. Lediglich Staatsministerin Cornelia Pieper war bei der Übergabe zugegen und vermied es tunlichst, sich im Namen Deutschlands für die Gräueltaten ihrer Vorfahren zu entschuldigen oder gar von Völkermord zu sprechen, um den es sich nach Genfer Konvention handelt. Zudem verließ sie die Veranstaltung nach missbilligenden Zurufen während ihrer Rede vorzeitig und grußlos, noch bevor der Delegationsleiter, Minister Kazenambo Kazenambo seine Rede gehalten hatte.

Nicht eine einzige höhere Regierungsvertreter/in traf sich mit der Delegation während ihres Aufenthaltes in Berlin, lediglich Vertreter/innen der Opposition und von Nichtregierungsorganisationen. Auch zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Matthäuskirche kam keine offizielle Vertreter/in. Der Grund für diesen Affront, den die deutsche Presse durchweg als solchen erkannte, ist einfach: Die Regierung möchte keine Entschädigung für die deutschen Kolonialverbrechen zahlen. Sie findet, mit Entwicklungshilfe sei die Sache gegessen. Und so erzählt sie lieber ihre eigene Geschichte und ignoriert die namibischen Ansprüche.

Als die namibische Delegation am 04. Oktober 2011 mit den Schädeln in Windhoek landete, wurde sie am Flughafen von über 5000 Menschen begrüßt, welche ihre Nationalheld/innen und/oder Vorfahr/innen zu Hause willkommen heißen wollten. Die Menge ließ sich nur mühsam in Zaum halten und es gelang ihr sogar, die Begrüßungschoreographie der Delegation durch den Präsidenten über den Haufen zu werfen. Am nächsten Tag fand schließlich ein Staatsakt mit dem Titel »Requiem for the Martyrs« (Requiem für die Märtyrer/innen) auf dem Heldenacker statt, zu dem eine illustre Gesellschaft geladen war. So sprachen neben dem Delegationsleiter Kazenambo Kazenambo auch der Präsident Hifikepuye Pohamba, Sam Nujoma, der erste Präsident und Gründungsvater des unabhängigen Namibias und der deutsche Botschafter Egon Kochanke. Die Schädel sollen indes nicht begraben werden, obwohl dies auch diskutiert wurde, sondern im Museum als Mahnung an künftige Generationen ausgestellt werden, damit die Gräuel der Kolonialzeit nie vergessen werden.

Der hier zusammengestellte Pressespiegel dreier namibischer Tageszeitungen verweist auf die deutsche Ignoranz und fehlende Demut in Hinblick auf das eigentlich bilaterale Ereignis, das in Deutschland außerhalb bestimmter Kreise wenig öffentliche Aufmerksamkeit erlangte. Er wirft Fragen nach dem Umgang mit den Nachfahr/innen der Opfer auf, denen durch Nicht-Anerkennung des Genozids Reparationszahlungen verweigert werden.

Zudem werden in den namibischen Tageszeitungen – ausgelöst durch die Ereignisse – Diskussionen um die Rolle des namibischen Staates deutlich, in denen Interessen und Allianzen hinterfragt werden.

Die Beiträge aus der deutschsprachigen Tageszeitung »Allgemeine Zeitung« zeigen schließlich, dass scheinbar nicht nur die Deutschen, sondern auch die Nachfahr/innen der Deutschen in Namibia – die Profiteure des Genozids – kein Interesse an Gerechtigkeit haben.

Berücksichtigt wurden die englischsprachige Regierungszeitung »New Era«, die unabhängige englischsprachige Tageszeitung »The Namibian« und die deutschsprachige »Allgemeine Zeitung«[1], zwischen dem 20.09. und dem 10.10.2011.

 

Die Bedeutung des Ereignisses

Die Rückführung der Gebeine ist ohne Zweifel ein nationales Ereignis. In der »New Era« erscheint sie als wichtiger Schritt zur nationalen Einheit und Festtag für alle Namibier/innen mit epochalem Charakter:

»Während Sie diese Zeilen lesen, manifestiert sich in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, Berlin, eine historische Epoche: ein Nachspiel zu mehr als 107 Jahren (…) Widerstandskämpfen der Namibier/innen gegen die Inbesitznahme ihres Mutter- und Vaterlandes durch das Imperiale Deutschland.«– Kae Matundu-Tjiparuro in New Era vom 30.09.2011, S. 7[2]

 

»Der 4. Oktober 2011 war ein gigantischer Tag für das unabhängige Namibia. Das Land wurde Zeuge der Rückkehr von zwanzig menschlichen Schädeln, die aus diesem Nationalstaat für Studien nach Deutschland gebracht wurden, um zu belegen, dass Schwarze angeblich minderwertig gegenüber Weißen sind.« – Job Shipululo Amupanda in der New Era am 05.10.2011, S. 21

 

Eine achtseitige Sonderbeilage zur Rückführung der Gebeine unterstreicht die Bedeutung der Rückführung für »New Era«.

Während auch »The Namibian« den Tag als historisches Ereignis würdigt, wird zugleich die Nationale Einheit beschworen, der die beteiligten Gruppen nicht gerecht wurden:

»Die lang erwartete Repatriierung namibischer Schädel aus Deutschland ist nicht länger ein Traum, sondern historische Realität. Anders als andere Autor/innen hingegen verwende ich bewusst den Begriff ›Repatriierung‹ statt ›Rückführung‹, um dieses einmalige Ereignis mit eigenem Leben zu füllen. Es waren Menschen, die aus Afrika gestohlen wurden, um Museen und Privatsammlungen (…) zu schmücken, nicht Artefakte.«[3]

Jedoch:

»Manchmal verwandelte es (die Bemühungen um die Repatriierung, S.E.) sich in eine Art ›Hype‹ oder ›zirkusähnliche‹ Übung, wenn man den internen Streit zwischen den verschiedenen Gruppen, besonders zwischen den Herero/Ovambanderu-Communities, betrachtet. (…) Es hätte von Beginn an eine Gelegenheit für gemeinschaftliche und nationale Einheit sein sollen.«

Die die namibische Regierung steht in der Kritik, eine unterwürfige Haltung gegenüber der deutschen Regierung einzunehmen. Vetanruhe Kandorozu, der Regionalrat von Otjozondjupa, schreibt dem »Namibian« am 30.09.2011:

»Zu beobachten waren eine langsame Reaktion und defensive Haltung der namibischen Regierung in Hinblick auf den Genozid und die Gräueltaten, die von der deutschen Regierung verübt wurden. Die von der SWAPO[4] geführte namibische Regierung tut so, als ob sie der gegenwärtigen, deutschen imperialen Regierung einen Gefallen tun müsste für die Millionen Dollar Zuwendungen, die durch bilaterale Vereinbarungen ermöglicht werden.«[5]

Mangelnden Respekt attestiert ein Leser des »Namibian« den Vertreter/innen auf nationaler und bilateraler Ebene:

»Wenn eine Afrikaner/in verletzt wird, wird eine Namibier/in verletzt. Wenn eine Ovambo verletzt wird, wird eine Namibier/in verletzt. Wenn eine San verletzt wird, wird eine Namibier/in verletzt.

Wie kann es dann sein, dass nur Nama und Ovaherero auf diesen Veranstaltungen trauern? (…) Das sind namibische Knochen und Schädel. Ihr Blut nährte auch unsere Freiheit. Witbooi und Mahereo[6] waren namibische Helden, nicht nur Helden der Ovahereo und Nama. Und an die Funktionäre, die von Deutschland geschickt wurden, um ihr Land zu repräsentieren: Eine ehrliche Partnerschaft auf Augenhöhe und ehrliche Versöhnung bedeutet, bei diesen Gelegenheiten anwesend zu sein.«[7]

Noch weiter geht Gwen Lister in einem Kommentar, wenn sie fordert, die Deutschen hätten ihrenRespekt zum Ausdruck bringen sollen, indem sie ie Schädel selbst zurückbringen:

»Da die Deutschen diese Schädel mitnahmen, meist für so genannte wissenschaftliche Experimente, hätten sie sie auch zurückbringen sollen. All die Rituale und Feierlichkeiten, die zu Ehren des Ereignisses stattfinden müssen, hätten primär auf namibischem Boden statt in einem fremden Land stattfinden sollen«[8]

Anders sieht es die deutschsprachige »Allgemeine Zeitung«, die das Vorhaben der Nama und Herero als ›irrational‹, Reparationsforderungen als ›illusionär‹ und die Akteur/innen als ›Genozid-Lobby‹ disqualifiziert. Ein gewisses Weißes Ressentiment ist nicht zu überhören.

»Die Konfrontation mit den Schädeln löst (…) tiefgreifende Emotion aus, die weit in die Ahnenverehrung und damit in irrationale Gefilde hineinreicht, die auch im 21. Jahrhundert eine spürbare, wenn ansonsten auch unwägbare Rolle spielen.

Im Rahmen der – bisher illusionären – Reparationsforderung für den Kolonialkrieg, die jetzt gute zehn Jahre alt ist, bieten die Schädel einen konkreten Anknüpfungspunkt, den Anspruch erneut zu konkretisieren und die Kolonialgeschichte zu kriminalisieren. Damit beleben die Gebeine erneut den chronischen Hang zum Kolonialmartyrium und passen in die Stoßrichtung der Genozid-Lobby.« – Allgemeiner Anzeiger am 28.09.2011[9]

 

Der Umgang mit der Delegation in Deutschland

Die deutsche Bundesregierung wird für ihr Desinteresse an der Rückgabe-Zeremonie am 30. September 2011 kritisiert, da ihr Verhalten als beleidigender bis unpassender Fehler eingeschätzt wird:

»Deutschland hat die Chance verpasst, ihre Beziehung zu diesen zutiefst betroffenen Communities neu zu justieren.«– Alfredo Tjiurimoo Hengari am 07.10.2011 in The Namibian[10]

»Von den deutschen Bürger/innen erfuhren wir überwältigende Gastfreundschaft, obwohl die deutsche Regierung nur eingeschränktes Interesse an unserer Mission zeigte.« – Kazenambo Kazenambo, Leiter der namibischen Delegation und Minister für Jugend, Wehrdienst, Sport und Kultur zitiert im Namibian am 04.10.2011[11]

 Aber auch hier schert die »Allgemeine Zeitung« aus der Reihe, indem sie die Tatsache zwar benennt, dies jedoch als Meinung anderer dargestellt (gilt… als) und die Bundesregierung entschuldigt:

»Die Beziehungen zwischeneinem Großteil der Ovaherero und der Nama mit der Bundesregierung sind durch die Schädelübergabe in Berlin nicht besser geworden.(…) Als taktischer und Anstandsfehler gilt die Tatsache, dass die große namibische Delegation von über 70 Köpfen unter Anführung eines Ministers in Deutschland nicht wenigstens bei der Ankunft von einem irgendwie ranggleichen Vertreter der Bundesregierung begrüßt worden ist, auch wenn mit der Bundesregierung selbst keinerlei Verhandlungen angesagt waren.« – Eberhard Hofmann im Allgemeinen Anzeiger vom 03.10.2011[12]

Den diplomatischen Eklat, der durch Staatsministerin Pieper verursacht wurde, kommentiert unter anderem Henning Hintze im »Namibian«:

» Nicht nur die namibische Delegation war schockiert, als Cornelia Pieper, deutsche Staatsministerin im Auswärtigen Amt, die Zeremonie zur Übergabe der ersten zwanzig Schädel namibischer Opfer deutscher Kolonialherrschaft vorzeitig verließ.(…) Die deutsche Staatsministerin verschwand direkt nach ihrer Rede, ohne die Reden von Kazenambo und drei traditionellen Führungspersönlichkeiten, Chief Riruako, Chief Alfons Maherero und Chief Dawid Fredericks, anzuhören. Sie verschwand ohne sich von den namibischen Gästen auch nur zu verabschieden.«[13]

 

Die Frage der Reparationszahlungen

In Hinblick auf die Frage nach Reparationszahlungen steht für die englischsprachigen Zeitungen weniger die Frage nach dem Zutreffen des Begriffs Genozid in der Diskussion, als vielmehr die Rolle der namibischen Regierung im Zusammenhang mit Reparationsforderungen. Für den »Namibian« hat die Haltung der Regierung etwas mit Käuflichkeit zu tun, welche die nationale Einheit gefährde:

»Die Juden erhielten Reparationen, weil ihre Regierung Ansprüche an die deutsche Regierung stellte, nicht individuelle ethnische Gruppen wie es in Namibia der Fall ist. Genosse Präsident, mit allem Respekt, wie erwarten Sie, dass die Deutschen die Ovaherero und Nama ernst nehmen, wenn die Regierung, der Sie vorstehen, weiterhin Milliarden von Euro durch die deutsch-namibische Sonderinitiative[14] erhält, welche von den herzlosen Deutschen angeführt wird , um vor unserer armseligen Regierung gut auszusehen. – Eron Kuzatjike im Namibian vom 07.10.2011[15]

Die Argumentation der Befürworter/innen stützt sich auf zwei Linien. Erstens litten die betroffenen Communities noch heute unter den Folgen der Kolonialzeit, da sie infolge des Aufstands und des Völkermords enteignet wurden. Ihre ehemaligen Ländereien sind noch immer im Besitz Weißer Familien:

»Die Rückgabe der Schädel (…) wird die Narben der Verletzungen, die über zwei Jahrhunderte zugefügt wurden, niemals heilen können. Jene Verletzungen, die mit dem Eindringen von Missionaren und Händlern begannen und schließlich zum Abschlachten der Namibier/innen führten, um die Besetzung des Landes ihrer Ahnen durch das imperiale Deutschland endgültig zu machen. – Kae Matundu-Tjiparuro in der New Era vom 30.09.2011, S. 7

Zweitens wird die Geschichte der namibischen Opfer mit dem Schicksal der Opfer des Holocausts verknüpft: Eugen Fischer, deutscher Mediziner, Anthropologe und ›Rassehygieniker‹ versuchte Anfang des 20. Jahrhunderts anhand der Schädel, die er aus Namibia bekommen hatte, die Unterlegenheit der Schwarzen ›Rasse‹ nachzuweisen. Hitler wurde maßgeblich durch ihn beeinflusst. Zudem befand sich auf Shark Island nahe der Stadt Lüderitz das erste von Deutschen errichtete Konzentrationslager; lange vor den Nürnberger Rassegesetzen. Folglich wird die Einrichtung von Entschädigungsfonds wie im Falle der Juden/innen gefordert:

»Dies ist vielleicht nicht die richtige Zeit, um Schuldzuweisungen auszusprechen, aber wir wissen, dass die namibische Regierung der ganzen Angelegenheit um Reparationszahlungen, geschweige denn Rückerstattungen, nicht gerade unterstützend gegenübersteht. Was seltsam ist, da einige jener, die in der SWAPO-Regierung und im Kabinett sitzen, Nachfahr/innen derselben Opfer der deutschen Kriege sind. (…) Die Kriege zwangen diese Gruppen von ihren Weide- und Jagdgebieten, die nun umzäunt und in moderne ›Farmen‹ umgewandelt wurden. Um das Unrecht wieder gut zu machen, das durch die tragische Kolonialgeschichte verursacht wurde, , müssen sie Reparationszahlungen fordern, wie es bei den Juden/innen der Fall war, die Rückgabe des verlorenen bzw. veräußerten Landes, und eine offizielle Entschuldigung der deutschen Regierung.« – Alexactus T Kaure im Namibian am 07.10.2012[16]

Es lässt sich wohl nicht leugnen, dass sich die Wahrnehmung, Bedeutung und Tragweite des Ereignisses in den Ländern Deutschland und Namibia stark unterscheidet, wobei sich diese Unterschiede in etwas abgewandelter Form in der Spaltung der deutsch- und englischsprachigen namibischen Tageszeitungen widerspiegeln. Einerseits wird die Arroganz der Täter/innennation sichtbar, die aus Kalkül und Machtinteresse ihre historische Verantwortung nicht wahrnehmen möchte. Gleichzeitig zeigt die vielfach kritisierte Abhängigkeit – oder Käuflichkeit (?) – der namibischen Regierung von und durch deutsche Entwicklungshilfe, dass diese als Machtinstrument zur Durchsetzung deutscher Interessen dienen kann. Das Festhalten am Instrument der Entwicklungshilfegegenüber Reparationszahlungen verdeutlicht den deutschen Unwillen, den Herero und Nama Respekt und Anerkennung zu zollen. Um mit den Worten Job Shipululo Amupandas zu schließen: »Versöhnung minus Gerechtigkeit ist gleich schlecht«.

[1]           Wobei hier alle fast Artikel zum Thema von derselben Person stammen, nämlich dem stellvertretenden Chefredakteur Eberhard Hofmann. Die Allgemeine Zeitung ist die älteste Zeitung Namibias, da sie schon während der Kolonialzeit gedruckt wurde.

 

 

[2]           Alle Übersetzungen ins Deutsche aus den englischsprachigen Zeitungen von der Redaktion.

[3]           http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews[tt_news]=88302&no_cache=1 am 15.02.2012

[4]           SWAPO: South-West Africa People´s Organisation, vor der Unabhängigkeit die führende Befreiungsbewegung gegen die südafrikanische Besatzungsmacht, seit der Unabhängigkeit 1990 stellt sie als Partei auf Basis von Wahlsiegen die Regierung.

[5]           http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews[tt_news]=87972&no_cache=1 am 15.02.2012

[6]           Hendrik Witbooi (Nama) und Samuel Maherero (Ovaherero) waren beide führende Persönlichkeiten im Kolonialkrieg gegen die deutschen Truppen 1904-1908 und namibische Nationalhelden.

[7]           http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews[tt_news]=87644&no_cache=1 am 15.02.2012

[8]           http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews[tt_news]=87657&no_cache=1 am 15.02.2012

[9]           http://www.az.com.na/kommentar/eine-prekre-mission.135064.php

[10]         http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews[tt_news]=88301&no_cache=1 am 15.02.2012

[11]         http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews[tt_news]=88142&no_cache=1 am 15.02.2012

[12]         http://www.az.com.na/kommentar/hartnckiges-ressentiment.135329.php am 15.02.2012

[13]         http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews[tt_news]=88018&no_cache=1 am 15.02.2012

[14]         Hierbei handelt es sich um eine Art zielgerichtete Entwicklungshilfe, mit der nachhaltige, kleine Infrastruktur-Projekte in Regionen gefördert werden sollen, die historisch bedingt „eine besondere Beziehung“ zu Deutschland haben. Die Initiative wurde 2005 mit einem Volumen von ca. 20 Mio. Euro beschlossen. Projekte, welche Rückkäufe von Ländereien oder Umsiedlungen vorsehen, sind dezidiert ausgenommen; ebenso wird explizit darauf verwiesen, dass es sich um keine Reparationszahlungen handelt. Vgl. http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=german-namibian%20special%20initiative&source=web&cd=2&ved=0CDAQFjAB&url=http%3A%2F%2Fwww.npc.gov.na%2Fnpc%2FToR_German%2520Special%2520Initiative.doc&ei=DVxBT_KQHcvUsgb7nZC6BA&usg=AFQjCNGxweENndXMUVfP18qFKBpQM2vhkA&cad=rja

[15]         http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews[tt_news]=88299&no_cache=1 am 15.02.2012

[16]         http://www.namibian.com.na/index.php?id=28&tx_ttnews[tt_news]=88302&no_cache=1 am 15.02.2012

 

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